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Montag, 16. Juli 2018

GLÜCKWUNSCHTELEGRAMM

Herrn
Emmanuel Macron
Élysée-Palast
Paris
info@ambafrance-de.org

Sehr geehrter Herr Präsident Macron,
Lieber Emmanuel,

allen voran danke ich dir für deine fairen, ehrlichen und in diesem Kontext angemessenen Dankesworte an den parteiischen Schiedsrichter, der euch, Franzosen, geholfen hatte, den Sieg über die Kroaten zu erlangen.
Der Sieg der quasifranzösischen Fußballmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland und die Schlagzeilen der Medien wie diese:
„Coupe du Monde 2018 :
La France est championne du monde“
hätten mit ihrer Wucht und ihrem Getöse alle, namentlich die patriotisch gesinnten Bürger Europas und der Freien Welt, beinahe erschlagen, hätten sie nicht den inneren Widerstand geleistet.
Ich selbst bin schockierend fast sprachlos geworden und es dauerte eine gewisse Zeit, bis ich die Sprache wieder gefunden habe.
Das sind also deine Weltmeister. Das soll die französische Nationalmannschaft sein?... bunt zusammengewürfelter Haufen von Negern und Kanaken aus allen Ecken Afrikas?… Das ist also die Grande Nation in Miniformat … das ist – anders kann man es nicht sagen – das Spiegelbild der sog. "La Grande Nation", der du als Präsident vorstehst. Und diese Nation soll der EU zum Vorbild werden und zur Nachahmung dienen?
Dazu ist nur eins zu sagen: NIEMALS!
Wenn du dich mit dieser Nation genauso wie mit der Fußballmannschaft identifizierst (und alle deinen öffentlichen Auftritte weisen darauf hin) dann wäre es nur logisch, plausibel und zwingend erforderlich, sofort den Élysée-Palast zu räumen und der Aufforderung der Front National folgend nach Timbuktu umzuziehen. Dort bist du nämlich unter deinen Landsleuten. Dort könntest du die politischen Visionen deiner Agenda in die Praxis umsetzen. Und zu diesem Schritt würde ich dir mit einem Glückwunschtelegramm gratulieren.


Jerzy Chojnowski
Chairman-GTVRG e.V.

PS. Zwei Fußballmannschaften, die eine pseudofranzösische und die andere urkroatische aus gebürtigen Kroaten zusammengesetzt; beide sind zum Sinnbild der Spaltung Europas geworden. Zum Schluss dieser Fußballfarce öffneten sich plötzlich die Himmelsschleusen und es begann wie aus Eimern zu gießen... Sogar der Himmel selbst begann zu weinen... nein, nicht aus Freude sondern aus lauter Trauer: zum Trauerspiel, das den Riss begleitet, der quer durch Europa und innerhalb seiner Nationen verläuft.







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